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Das Heinz Sielmann Naturparkzentrum Wanninchen

Das Heinz Sielmann Naturparkzentrum Wanninchen liegt unmittelbar am Rande des ehemaligen Tagebaus. Es ist das einzige Gebäude, das die Bagger vom Dorf Wanninchen übrig ließen.
Seit Sommer 2002 ist es Anlaufpunkt für viele Naturinteressierte – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Träger der Einrichtung ist der „Biologische Arbeitskreis Alwin Arndt“ Luckau e. V. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem eine Streuobstwiese, ein Weiher, ein kleines Moor, ein Findlingsgarten und eine künstliche Uferschwalbennistwand, in der bis zu 130 Vogelpaare gleichzeitig brüten können.

Umweltbildung
Das breit gefächerte Natur-Erlebnisprogramm „Tage voller Wunder“  wurde von der Heinz Sielmann Stiftung entwickelt und geht in besonderer Weise auf die Region und das „Leben nach der Kohle“ ein. Ein vielseitiges Ferienprogramm  sowie Bastelnachmittage und zahlreiche andere Veranstaltungen  rund um das Thema Natur ergänzen das Angebot und locken das ganze Jahr über Tausende Besucher nach Wanninchen.



Darüber hinaus befinden sich zwei Ausstellungen im Naturparkzentrum:

1. „Verschwundene Orte“

Viele Ortschaften in der Region Wanninchen fielen der Braunkohleförderung zum Opfer. Gemeinsam mit den ehemaligen Bewohnern dieser Gemeinden gelang es der Heinz Sielmann Stiftung eine einzigartige Dokumentation der vorbergbaulichen Situation zu erstellen.

2. „Prof. Heinz Sielmann – ein Leben für die Natur“
Seit seiner frühesten Jugend war Prof. Heinz Sielmann von der Natur fasziniert. Er gehörte zu den wenigen, die ihre Leidenschaft zum Beruf machen konnten. Diese Ausstellung bietet einen Überblick über die wichtigsten Stationen aus dem Leben des weltbekannten Tierfilmers.