„Bombodrom“ bald Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner-Heide?
In der Kyritz-Ruppiner Heide liegt der ehemalige Truppenübungsplatz Wittstock. Diese als „Bombodrom“ bekannte Fläche umfasst rund 12.500 Hektar und ist eines der letzten großen Refugien des Naturschutzes in Deutschland. Das Gebiet wurde seit 1952 von den russischen Streitkräften intensiv genutzt und gehört teilweise zum sogenannten „Nationalen Naturerbe“. Bereits im August 2011 hat die Heinz Sielmann Stiftung sich gegenüber dem Bundesumweltministerium (BMU) bereit erklärt, bis zu 4.000 Hektar der Kyritz-Ruppiner Heide zu übernehmen und damit einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung einer der größten Heidelandschaften Mitteleuropas zu leisten.

Der Wolf ist wieder dauerhafter Bewohner der Kyritz-Ruppiner-Heide. (Foto: ©piclease/J. Schumann)
Dieses einzigartige Biotop bietet heute noch zahlreichen gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten wie Wolf und Wiedehopf Zuflucht. Mit dem Abzug des Militärs hat großflächig die Sukzession eingesetzt: Das Vordringen von Birke, Pappel und Kiefer mindert die Lebensräume von Wiedehopf & Co. Dem gegenüber will die Heinz Sielmann Stiftung durch geeignete Pflegemaßnahmen in Teilen des Gebietes die ursprüngliche Offenlandschaft erhalten und wiederherstellen. An anderen Stellen soll der vorhandene Wald „ökologisch umgebaut“ und so im Sinne des Naturschutzes aufgewertet werden. Damit wollen wir nicht nur der Natur dienen, sondern auch einen sanften Tourismus in der Region rund um das ehemalige „Bombodrom“ fördern.
Gemeinsam mit der Region
Das große naturschutzfachliche Potential der Kyritz-Ruppiner Heide lässt sich in idealer Weise auch mit den Gegebenheiten von Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide verknüpfen: Unsere vor den Toren Berlins und Potsdams gewonnenen Erfahrungen lassen sich vielfältig beim Erhalt wertgebener Landschaften im ehemaligen Bombodrom nutzen. So ist nicht ausgeschlossen, dass zukünftig vielleicht auch in der Kyritz- Ruppiner Heide Wisente und Wildpferde die Landschaft offenhalten und gleichzeitig als Attraktion für Besucher dienen. Im Zusammenspiel beider Projekte könnte die Heinz Sielmann Stiftung somit modellhaft und im europäischen Maßstab zeigen, wie ehemalige militärische Liegenschaften für den Natur- und Artenschutz geschützt und entwickelt werden können.
Seit Mitte 2011 fanden Abstimmungen mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF), dem BMU, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) statt. Für den Bund als Eigentümer der Flächen ist die Stiftung aufgrund ihrer großen Erfahrung ein favorisierter Partner. Auch das Land Brandenburg unterstützt unsere Bemühungen. Wir werden das Projekt aber nur gemeinsam mit den regionalen Partnern voranbringen. Dazu zählen der Landkreis und die Kommunen ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger, die sich seit vielen Jahren gegen alle Pläne engagiert haben, das „Bombodrom“ zum größten Luftwaffenübungsplatz in Mitteleuropa zu machen. Nur mit Zustimmung der Region und gemeinsam mit der für die übrige Liegenschaft zuständigen BImA kann die Heinz Sielmann Stiftung ein Projekt dieser Größe und Bedeutung umsetzen.
Um aber aus Teilen des „Bombodroms“ zukünftig tatsächlich eine „Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide“ werden zu lassen, brauchen wir in den kommenden Jahren vor allem auch die Unterstützung unserer Spender und Förderer. Nur mit ihrer Hilfe kann die Heinz Sielmann Stiftung dieses großartige Vorhaben langfristig schultern und so im Sinne unseres Stifters einen wichtigen Beitrag zum Erhalt letzter Refugien für bedrohte Tier- und Pflanzenarten leisten.

Der Wolf ist wieder dauerhafter Bewohner der Kyritz-Ruppiner-Heide. (Foto: ©piclease/J. Schumann)
Dieses einzigartige Biotop bietet heute noch zahlreichen gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Arten wie Wolf und Wiedehopf Zuflucht. Mit dem Abzug des Militärs hat großflächig die Sukzession eingesetzt: Das Vordringen von Birke, Pappel und Kiefer mindert die Lebensräume von Wiedehopf & Co. Dem gegenüber will die Heinz Sielmann Stiftung durch geeignete Pflegemaßnahmen in Teilen des Gebietes die ursprüngliche Offenlandschaft erhalten und wiederherstellen. An anderen Stellen soll der vorhandene Wald „ökologisch umgebaut“ und so im Sinne des Naturschutzes aufgewertet werden. Damit wollen wir nicht nur der Natur dienen, sondern auch einen sanften Tourismus in der Region rund um das ehemalige „Bombodrom“ fördern.
Gemeinsam mit der Region
Das große naturschutzfachliche Potential der Kyritz-Ruppiner Heide lässt sich in idealer Weise auch mit den Gegebenheiten von Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide verknüpfen: Unsere vor den Toren Berlins und Potsdams gewonnenen Erfahrungen lassen sich vielfältig beim Erhalt wertgebener Landschaften im ehemaligen Bombodrom nutzen. So ist nicht ausgeschlossen, dass zukünftig vielleicht auch in der Kyritz- Ruppiner Heide Wisente und Wildpferde die Landschaft offenhalten und gleichzeitig als Attraktion für Besucher dienen. Im Zusammenspiel beider Projekte könnte die Heinz Sielmann Stiftung somit modellhaft und im europäischen Maßstab zeigen, wie ehemalige militärische Liegenschaften für den Natur- und Artenschutz geschützt und entwickelt werden können.
Seit Mitte 2011 fanden Abstimmungen mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF), dem BMU, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) statt. Für den Bund als Eigentümer der Flächen ist die Stiftung aufgrund ihrer großen Erfahrung ein favorisierter Partner. Auch das Land Brandenburg unterstützt unsere Bemühungen. Wir werden das Projekt aber nur gemeinsam mit den regionalen Partnern voranbringen. Dazu zählen der Landkreis und die Kommunen ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger, die sich seit vielen Jahren gegen alle Pläne engagiert haben, das „Bombodrom“ zum größten Luftwaffenübungsplatz in Mitteleuropa zu machen. Nur mit Zustimmung der Region und gemeinsam mit der für die übrige Liegenschaft zuständigen BImA kann die Heinz Sielmann Stiftung ein Projekt dieser Größe und Bedeutung umsetzen.
Um aber aus Teilen des „Bombodroms“ zukünftig tatsächlich eine „Sielmanns Naturlandschaft Kyritz-Ruppiner Heide“ werden zu lassen, brauchen wir in den kommenden Jahren vor allem auch die Unterstützung unserer Spender und Förderer. Nur mit ihrer Hilfe kann die Heinz Sielmann Stiftung dieses großartige Vorhaben langfristig schultern und so im Sinne unseres Stifters einen wichtigen Beitrag zum Erhalt letzter Refugien für bedrohte Tier- und Pflanzenarten leisten.


